Gewerblicher Grundstückshandel von weniger als vier geplanten Objekten

Der gewerbliche Grundstückshandel ist gemäß einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) auch bei weniger als vier geplanten Objekten zu bejahen, wenn aufgrund objektiver Umstände feststeht, dass der Grundbesitz mit der unbedingten Absicht erworben und bebaut wurde, um ihn innerhalb kurzer Zeit wieder zu veräußern.
Ist die Gewinnerzielungsabsicht bereits vor der Entstehung der Verluste weggefallen und der Grundstückshandel zum Liebhaberbetrieb geworden, so ist eine Verlustrechnung ausgeschlossen.
Quelle: BFH, Urteil vom 05.04.2017 (X R 6/15)